Flowing with the cycles
- Maren

- 21. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Der März trägt eine besondere Qualität in sich.
Zwischen Winter und Frühling öffnet sich ein stiller Übergang –
das Neue ist noch nicht ganz sichtbar, und doch beginnt sich bereits etwas zu regen.
In dieser leisen Wandlung erinnert uns das Leben daran, dass alles in Zyklen geschieht.
Zyklen durchziehen unser Dasein auf allen Ebenen: im Wechsel der Jahreszeiten, im Kommen und Gehen des Atems, im Puls von Anspannung und Entspannung, von Aktivität und Ruhe, von Sichtbarem und Unsichtbarem. Auch der Ausdruck unseres Körpers ist rhythmisch – der Herzschlag, Schlaf und im Wachsein – ein fortwährendes Wechselspiel. Unser Inneres bewegt sich in Wellen: Zeiten der Klarheit und des Aufbruchs wechseln sich ab mit Phasen des Rückzugs, der Integration und des Loslassens.
Lebensabschnitte entfalten sich in ähnlichen Kreisläufen – Aufbau, Reife, Wandlung, Neubeginn. Diese zyklische Bewegung zeigt sich auch im großen Bogen von Leben und Tod, denn Werden und Vergehen sind Teil eines größeren Ganzen: Durch uns wirkt die Verbindung zu unseren Ahnen, deren Erfahrungen in uns weiterklingen. Zugleich sind wir eingebunden in die kosmischen Kreise von Sonne, Mond und Sternen –
in ein lebendiges Geflecht aus Zeit und Wandel, das uns trägt und durchströmt.
Im März widmen wir uns bewusst diesem zyklischen Erleben. In einem geschützten Raum lauschen wir unseren eigenen Rhythmen und kommen wieder in Einklang mit ihnen.
Ein tieferes Vertrauen in natürliche Prozesse darf wachsen –
und wir erfahren uns neu als Teil dieser lebendigen, irdischen und kosmischen Bewegungen.
So vertieft sich das Vertrauen in die eigenen Zyklen – und in das Leben selbst.




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